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November-Programm Kassablanka

Unser Kinoprogramm für den November findet ihr hier. Wir freuen uns auf euch!

08.11.2017 17:46:32

Medienwoche "Courage leben - gegen Rassismus und Antisemitismus" 2017

Vom 28. November bis 08. Dezember 2017 finden unsere diesjährigen Couragewochen statt. Mehr Informationen finden Sie hier!

18.10.2017 14:50:57

Neue Webseite unseres Projekts "Web 2.0 & Social Media"

Nach zahlreichen Planungs- und Überarbeitungsschritten freuen wir uns, Ihnen die neue Webseite unseres Projekts "Web 2.0 & Social Media - Didaktik und Methoden für Medienbildung und Informationskompetenz" präsentieren zu können: Ab heute stellen wir Ihnen unter www.aktiv-mit-medien.de in neuem Design unser vielfältiges Angebot, aktuelle News und vieles mehr zur Verfügung. Darüber hinaus können Sie über unseren Kalender gleich nachsehen, ob bereits Veranstaltungen in Ihrer Region vorgesehen sind - oder Sie sichern sich direkt Ihren Wunschtermin für eine Veranstaltung, die wir mit Ihnen planen und in Ihrer Einrichtung durchführen.

29.09.2017 09:29:21

Rezeptive Medienarbeit

Die rezeptive Medienarbeit umfasst die kritische Reflexion des eigenen Medienverhaltens sowie dervorhandenen Strukturen und Inhalte der Medienlandschaft. Medien sind in diesem Teilbereich also mehr Inhalt, als Methode oder Instrument der Pädagogik.

Sensibilisierung für Medien

Sensibilisierung von Kindern für Medien stellt die erste Stufe einer medienpädagogischen Auseinandersetzung im weitesten Sinne dar und kann bereits mit den Jüngsten thematisiert werden. Ziel ist es, die Fähigkeit der Kinder, Medien adäquat zu rezipieren und zu verarbeiten, zu entwickeln bzw. weiter zu entwickeln. Dabei bezieht sich die Sensibilisierung sowohl auf die inhaltliche, als auch die formale Gestaltung von Medienprodukten. Kinder sollen an eine präzise Betrachtung und eine bewusste Auswahl von Medien herangeführt werden.
Voraussetzung für eine Sensibilisierung im Umgang mit Medien ist die ganzheitliche Schulung aller Sinne; auf den Bereich der technischen Medien bezogen also vor allem die der visuellen und auditiven Wahrnehmung.

Mediennutzung

Wie jede erzieherische Anstrengung, muss auch die Medienpädagogik an der Erfahrungswelt der Kinder, in diesem Fall ihrem Medienkonsum, ansetzen. Kindern sollten daher zum einen Möglichkeiten zur Artikulation und Auseinandersetzung mit ihren individuellen Medienerlebnissen im erzieherischen Alltag erhalten.
Zum anderen sollten Medien nicht im traditionell bewahrpädagogischen Sinne aus der Einrichtung verbannt werden. Vielmehr kann die erzieherisch begleitete Mediennutzung in der Gruppe als Gelegenheit wahrgenommen werden, Alternativen zum unreflektierten, passiven Mediengebrauch aufzuzeigen.

Medienanalyse

Die Analyse von Medien kann sowohl auf deren Inhalte, als auch auf deren Strukturen oder Wirkungen gerichtet sein. Allgemein lässt sie sich als die bewusste Betrachtung von Einzelelementen eines Gegenstands, als auch dem Begreifen des Verhältnisses der Einzelelemente zum Gesamten beschreiben. Diese Fähigkeiten sind wiederum Voraussetzung für eine bewusste, kritische Betrachtung und ein Durchschauen der Wirkungsmechanismen von Medieninhalten und -strukturen.
 

Literatur:
Maier, Rebecca; Mikat, Claudia; Zeitter, Ernst: Medienerziehung in Kindergarten und Grundschule.
490 Anregungen für die praktische Arbeit. München: kopaed 1997, S. 13-23.

 

Aktive Medienarbeit

In der aktiven Medienarbeit werden Medien als Werkzeug zur kreativen Auseinandersetzung mit der Realität verwendet. Dabei geht es nicht nur darum, dass die Kinder die rein technischen Fertigkeiten im Umgang mit den Medien erwerben. Vielmehr sollen diese als Werkzeug zur Artikulation der eigenen Weltsicht und Meinung sowie zum kreativen Ausdruck angewendet werden.

Durch die Erstellung eigener Medienprodukte wie Videofilme, Audiobeiträge, Multimediaproduktionen oder Fotografien, Comics usw. erhalten die Heranwachsenden gleichzeitig spielerisch Einblick in die Beschaffenheit und Wirkungsmechanismen professioneller Medienangebote und lernen dabei diese kritisch zu betrachten und zu durchschauen.

 

Auch wenn mit zunehmendem Alter der Heranwachsenden deren eigene Qualitätsansprüche an das Endprodukt immer mehr in den Fokus rücken, sollte das Augenmerk von Seiten der Pädagoginnen und -pädagogen vor allem auf den Prozess der Auseinandersetzung mit Thema und Medien gerichtet sein.
Aktive Medienarbeit ist in den meisten Fällen in eine Gruppe eingebettet. Auf diese Weise ermöglicht sie soziales Lernen durch zielgerichtete Interaktion und Kommunikation.
Schließlich kann die hohe Affinität der Kinder zu Medien als Motivationspotential zur Beschäftigung mit verschiedensten Themen aus Medien und Alltag, zum Schreiben und Lesen etc., genutzt werden.

siehe: flimmo-fachportal.de